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Ein Ministrant (von lateinisch ministrare ‚dienen‘) oder Messdiener ist ein liturgischer Dienst. Neben der römisch-katholischen Kirche gibt es auch in den orthodoxen Kirchen, der anglikanischen Kirche, der altkatholischen Kirche und in manchen evangelischen Kirchen entsprechende Dienste.

Die Voraussetzungen zur Ausübung des Ministrantendienstes sind von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich, als Grundregel gilt meist jedoch, dass ein Ministrant getauft ist und die erste heilige Kommunion bereits empfangen hat. Meist sind es Kinder und Jugendliche, mancherorts, vor allem in Bischofskirchen, auch Erwachsene.

Die Ministranten übernehmen in der Liturgie besondere Aufgaben, die überwiegend der Assistenz des Priesters und des Diakons dienen. Die Messdiener tragen beim Gottesdienst ein liturgisches Gewand. Oft absolvieren sie eine Ausbildung, in der sie mehr über die verschiedenen Riten, liturgischen Farben, Zeichen und Symbole erfahren und lernen, wann und wie sie in der Liturgie zur Anwendung kommen.

Das Selbstverständnis der Ministranten ergibt sich aus ihrer liturgischen Aufgabe, vor allem dem Dienst in der Heiligen Messe. Sie sind Diener an einem höheren Gut, Jesu Christi selbst, der in der Eucharistie mit seinem Leib und Blut in Erscheinung tritt. Ministranten bilden oft eine feste Gemeinschaft innerhalb der Gemeinde, mitunter sind sie deren größte Jugendgruppe.

Oft treffen sich Messdiener auch zu Gruppenstunden, machen gemeinsame Ausflüge und helfen bei der Organisation von Kirchen- und gemeinnützigen Festen. In einigen Gemeinden gibt es Oberministranten oder Obermessdiener, die vom jeweiligen Pfarrer beauftragt oder von der Ministrantengruppe gewählt sind, die Anliegen der Ministranten in der Gemeinde zu vertreten und die Messdienergruppe zu leiten.

[Quelle: Wikipedia, Artikel: Ministrant]

Weitergehende Informationen:

In unserer Pfarrgemeinde versehen ca. 25 Messdienerinnen und Messdiener den Ministrantendienst.

Im Anschluss an die Erstkommunion am Weißen Sonntag (Sonntag nach Ostern) finden vierzehntägig freitags in der Zeit von 14.30 Uhr bis 15.15 Uhr Messdienerprobestunden unter der Leitung von Pfarrer Urth statt. Hier wird den neuen Ministranten der Dienst am Altar nahe gebracht und sie erlernen das hierfür notwendige Handwerkzeug. Am Ende dieser Vorbereitungszeit erfolgt die feierliche Aufnahme in die Schar der Ministranten im Rahmen einer Sonntagsmesse im letzten Quartal des Jahres.

Zusätzlich finden einmal im Monat - außer in den Schulferien - freitags in der Zeit von 15.15 Uhr bis 16.15 Uhr unter der Leitung von Stephanie Jaskulski und Ursula Michels die Messdienergruppenstunden im Hubertushaus statt. In Gesprächen und bei Spielen werden den Ministrantendienst betreffende Themen vertieft, was auch den Zusammenhalt und die Gemeinschaft unter den Ministranten fördert.

Darüber hinaus beteiligen sich die Ministranten jährlich an der Sternsingeraktion. Außerdem führen sie gelegentlich eigene Aktionen durch, etwa Kuchenverkäufe zugunsten von Misereor-Projekten für Kinder in Brasilien und Bolivien.

Als Dank für den treuen Dienst findet einmal im Jahr ein Messdienerausflug statt. Die bisherigen Ausflüge gingen zu unterschiedlichen Zielen wie z. B. den Grotten in Remouchamps, der Blegny-Mine mit Schifffahrt auf der Maas, aber auch Freizeitparks (Walibi, De Efteling u.a.). Besondere Highlights waren Rom und London.

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