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Im Jahre 1864 wurde unsere heutige Pfarrkirche St. Hubertus Büsbach nach vierjähriger Bauzeit fertiggestellt. Der damalige Küster und Organist Franz Bransch fand 8 Freunde, mit denen er am 15. September 1867 einen Kirchenchor für diese schöne neue Kirche gründete. Zur Gründungsversammlung erschienen schon 120 Männer. Der Chor nannte sich fortan „Büsbacher Cäcilia-Gesangverein“, hatte 31 aktive und 30 inaktive Mitglieder.

Nach dem zweiten Weltkrieg war das Fortbestehen der Kirchenchöre ohne Frauen ziemlich aussichtslos geworden. In Büsbach schien trotz mancher Meinungsverschiedenheit die Umwandlung des Kirchenchores in einen gemischten Chor die beste Lösung, die auch vom Pfarrverwalter befürwortet wurde.

Nach einem Kanzelaufruf im Januar 1950 fanden sich mehr als 40 Sängerinnen. Hiernach konnte der Chor über 35 Sängerinnen und 23 Sänger verfügen. Dem damaligen Chorleiter Hubert Meyer ist es zu verdanken, dass nun viele vierstimmige Messen für gemischten Chor einstudiert und zur Aufführung gebracht wurden. Hubert Meyer trat 1962 als Chorleiter zurück. Auf ihn folgte Kantor Hubert Drees, Dozent am Gregoriushaus Aachen.

1964 konnte der Chor mit einem glanzvollen Fest sein 100jähriges Bestehen feiern. Ab diesem Termin wurde in Übereinstimmung mit Pfarrer Schneider auch das sonntägliche Choralamt gepflegt, was natürlich Männersache blieb. Hubert Drees legte großen Wert darauf, dass die Sänger nicht nur zusammen probten, sondern Freunde wurden, was sich über die Jahrzehnte bis heute so gehalten hat. Der damalige Chronist, Josef Förster, schrieb: „Unsere Kameradschaft besitzt nachweislich eine nicht zu unterschätzende Zugkraft“. Während dieser Zeit wurde der Chor auf einen Höhepunkt seiner Leistungsfähigkeit geführt, besonders die zeitgenössische Kirchenmusik wurde erarbeitet.

1972 trat nach 12 Jahren Hubert Drees als Dirigent zurück, um sich ausschließlich seiner Tätigkeit als Ausbilder im Gregoriushaus Aachen zu widmen. Sein Nachfolger wurde nach bestandenem Examen Alfons Müller. Alfons Müller gab 1979 sein Amt als Organist und Chorleiter auf, um eine neue Stelle in seiner Heimat Neuerburg in der Eifel anzutreten. Hubert Drees war sofort bereit, wieder den Chor zu übernehmen. Im Februar 1986 legte Hubert Drees sein Amt nieder und Günter Jansen, der bis dahin den Büsbacher Kinderchor dirigierte, sprang ein. Am 1. Januar 1987 trat Kantor Joachim Neugart mit unglaublich guten Referenzen und als Gewinner des Förderpreises für junge Künstler der Stadt Kaiserslautern sein Amt als Organist und Chorleiter gleichzeitig in St. Lucia Stolberg und St. Hubertus Büsbach an. Unter seiner Leitung sang der Chor noch im gleichen Jahr im Advent ein Konzert mit Teilen aus dem „Messias“ von Händel. Schon Ende des Jahres 1987 verließ Joachim Neugart Büsbach, um als Münsterkantor an St. Quirinus Neuss, neue und größere Aufgaben zu übernehmen. Sein Nachfolger ab 1988, auch für beide Pfarren, wurde Heinz Becker, der aber auch nur zwei Jahre blieb, weil er in Köln einen ganz sicheren Job bei der Stadt, nämlich beim „Hänneschen-Theater“ erhielt. In den zwei Jahren seiner Tätigkeit in Büsbach sang der Chor 41-mal mehrstimmig, und die Choralschola 7 mal in Choralämtern. Bei der Neubesetzung der Organisten- und Chorleiterstelle entschied sich der Kirchenvorstand und der Vorstand des Kirchenchores für Hermann-Josef Schulte, der aber noch ein halbes Jahr Studium bis zum Examen zu absolvieren hatte. Für die Übergangszeit übernahm Holger Kolodziej die Chorleitung. Er dirigierte auch den Chor beim Pontifikalamt zum 125jährigen Jubiläum unserer Pfarrkirche, bei dem die Spatzenmesse und das Laudate Dominum von Mozart zur Aufführung kam.

Hermann-Josef Schulte blieb 10 Jahre unserem Chor treu. In seine Amtszeit fiel 1992 das 125jährige Chorjubiläum, welches u.a. mit Konzerten anderer Chöre groß gefeiert wurde. Auch der Quirinus-Chor Neuss mit Joachim Neugart kam, um am 08.11.92 die Hl. Messe musikalisch zu gestalten. Zum Festhochamt am 22.11.92 erklang dann von unserem Chor mit großem Orchester und 4 namhaften Solisten die „Missa in C Krönungsmesse“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Anschließend gab es einen Festkommers im Bürgerhaus.

Der nun stattfindende Wechsel in der Chorleitung erfolgte im Rahmen der Neueinteilung des Dekanates Stolberg in Pfarrverbände und so wurde Jo Schulte für die musikalische Betreuung des Pfarrverbandes Stolberg Stadtmitte verantwortlich. Aus dem Pfarrverband Stolberg-Süd übernahm nun Franz Körfer, der schon viele Jahre in der Pfarre St. Barbara Breinig als Organist und Chorleiter tätig war, auch die Pfarre und den Chor von St. Hubertus. Nun proben wir schon viele Jahre mit Franz Körfer und singen unter seiner bewährten Leitung zu allen kirchlichen Festen, so wie am letzten Heiligen Abend in der Christmette die Missa septima von Anton Faist mit Orgel und kleinem Orchester. Unsere letzten Konzerte waren: am 10. Januar 2010, zusammen mit dem Männergesangverein und der Flötengruppe Büsbach ein Weihnachtskonzert und im März 2010 ein kirchenmusikalisches Konzert zur Passionszeit a capella „Kreuzweg im Weinberg“ von Heinrich Freistedt.

Zur Zeit hat unser Chor 46 Sängerinnen und Sänger. Der Vorsitzende des Chores ist seit 1977 Rainer Soldierer.

Wir proben jeden Dienstagabend von 20.00 bis 21.30 Uhr im Hubertushaus. Anschließend treffen sich viele Sänger zu einem gemütlichen Beisammensein. Das Cäcilienfest, das Fest der Kirchenchöre, wird jedes Jahr gegen Ende November festlich begangen und jedes Jahr wird eine schöne Tour geplant und durchgeführt.

Wenn Sie mit uns singen möchten, sind Sie eingeladen, einmal zu einer Probe zu kommen, um zu sehen, ob es Ihnen bei uns gefällt, wir freuen uns nämlich über jede neue Sängerin oder jeden neuen Sänger.

Anfragen können Sie richten an:

Annemarie Urfels

Telefon: 02402-26491

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oder

Rainer Soldierer

Telefon: 02402-26535

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150 Jahre Kirchenchor St. Hubertus

Unser Kirchenchor feierte im Jahr 2017 sein 150-jähriges Jubiläum. Zur ausführlichen Berichterstattung gelangen Sie unter Presseartikel.

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