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Ordentliche Form des römischen Ritus

Angestoßen durch die Liturgiekonstitution des II. Vatikanum wird der Römische Ritus heute gemäß den Vorgaben des Missale Romanum von 1970 resp. 2002 zelebriert (Lateinisch oder in der Volkssprache). Die Reform des Römischen Messbuchs beruht auf der von Papst Paul VI. am 3. April 1969 veröffentlichten Apostolische Konstitution Missale Romanum. Das Ergebnis dieser Reform wird von traditionsorientierter Seite auch als "Neue Messordnung", lateinisch Novus Ordo Missae, bezeichnet. Die amtliche Einleitung zum Missale Romanum 1970 betont jedoch, dass auch die mit der Liturgiereform neu gefasste Liturgie sich den ältesten römischen Traditionen, insbesondere des 1. Jahrtausends n. Chr., und mithin dem Typus der Römischen Messe (im Unterschied insbesondere zur orientalischen Liturgie) verpflichtet weiß.

(Quelle: Kathpedia, Artikel: Römischer Ritus)

 

Außerordentliche Form des römischen Ritus

Papst Benedikt XVI. hat mit seinem Motu Prorio "Summorum Pontificum" vom 7. Juli 2007 angeordnet, dass die Feier der Heiligen Messe (und der übrigen Sakramente) nach den liturgischen Büchern von vor 1969 (nämlich 1962) jederzeit erlaubt sei. Der Römische Ritus sei ein Ritus mit zwei Formen, jene nach den liturgischen Büchern von 2002 als ordentliche und jene von 1962 als außerordentliche Form. Beide Formen sollen einander bereichern. Die jeweiligen Bischöfe sorgen für die Umsetzung.

(Quelle: Kathpedia, Artikel: Römischer Ritus)

 

Neben dem verbreiteten römischen Ritus kennt die katholische Kirche noch viele weitere Riten.

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